Rund um das winterliche Schloss Gracht

Das Wasserschloss Gracht in Erftstadt-Liblar ist eines der eindrucksvollsten Wasserschlösser des Kölner Raums. Es handelt sich dabei um eine zweiteilige Anlage mit einer dreiflügeligen Vorburg und einem zweiflügeligen Herrenhaus. Der Garten des Schlosses wurde wohl zu Beginn des 18. Jahrhunderts vom Münsteraner Gartenbaumeister Gottfried Laurenz Pictorius nach französischem Vorbild angelegt und im 19. Jahrhundert in seinen hinteren Teilen im Stil eines Englischen Landschaftsparks umgestaltet. Der Herrschaftssitz gehörte vier Jahrhunderte lang der Familie Wolff-Metternich, die dort bis 1945 ihren Stammsitz hatte. Im Schloss wurden mehrere berühmte Persönlichkeiten geboren, so z. B. 1658 Franz Arnold von Wolff-Metternich zur Gracht der Fürstbischof von Paderborn (dort Nachfolger seines Onkels Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht) und Münster; und im Jahre 1829 der Freiheitskämpfer von 1848 und spätere US-Innenminister Carl Schurz. Der öffentliche, denkmalgeschützte und 9 ha große Schlosspark mit seinem alten und zum Teil exotischen Baumbestand (zum Beispiel einigen älteren Bergmammutbäumen) wird seit 1996 vom Förderverein Schlosspark Gracht betreut und mit dessen Hilfe in seinen historischen barocken Zustand zurückversetzt. Dass diese Arbeit Anerkennung findet, zeigt sich auch darin, dass der Park 2004 Gründungsmitglied der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas wurde. (Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Gracht).

Mehr Fotos von meinem winterlichen Morgenspaziergang gibt es hier. (wa)

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